2025

Hintergründe Beitrag zur Faltchallenge vom Haus des Papiers (klicken zum Öffnen)
Dies ist das Ergebnis der Faltchallenge für das Haus des Papiers in Berlin.
Brutalismus trifft auf dreidimensionale Papierkunst.
Für die Challenge, das Haus vom Spitteleck mittels Papierfaltkunst neu zu interpretieren, war für mich vor allem die Formsprache des Gebäudes ausschlaggebend.
Die markanten geometrischen Strukturen und die kraftvolle Präsenz des brutalistischen Baus haben mich sofort angesprochen.
Ich entschied mich für reines, zart anmutendes weißes Papier – ein bewusst gewählter Kontrast zum brutalistischen Betonbau.
Schwere und Masse vs. Leichtigkeit und Feinheit.
Zu sehen war mein Haus aus Papier im Rahmen der Ausstellung „Wechselwirkung – Interplay“ im Haus des Papiers in Berlin vom 12.12.25 bis 07.06.26.
Serie „inverted“
Hintergründe der Serie (klicken zum Öffnen)
Bei der Serie „inverted“ habe ich erstmals die dreidimensionalen Formen nicht nur nach außen, sondern auch nach innen gerichtet. Schon lange geisterte die Idee in mir, die Gegensätzlichkeit noch stärker hervorzuheben und eine Seite zu invertieren.
Denn erst beim genaueren Hinsehen kommt zum Vorschein, was in die Tiefe geht.
Mir gefällt daran, mit der optischen Täuschung zu spielen und den Betrachter verweilen und suchen zu lassen, denn die Unterschiede sind nicht gleich offensichtlich.
Serie „neon“
Weitere Werke aus 2025
Serie „solid“
Hintergründe der Serie (klicken zum Öffnen)
Bei der Serie „solid“ habe ich ein massives dreidimensionales Relief aus Papierbrei hergestellt und im Ergebnis eine Platte in einer Dicke von über 1 cm erhalten.
Es wurde nur aus Papierbrei erstellt, ohne Zusätze oder Bindemittel. Es war ein vielschichtiger Prozess, denn ich habe dafür erst eine Silikonform erstellt und dann mit Pulpe bzw. Papierbrei gefüllt, verdichtet, Wasser ausgepresst – wieder und wieder.
Mir ging es hierbei darum, die Materie Papier in der Entstehungsform kennenzulernen und neue Methoden auszuprobieren. Anders als bei der Arbeit mit glattem gefaltetem Papier ist in der Variante eine deutliche Struktur auf der Oberfläche entstanden, die eine ganz andere Wirkung erzielt.
2024
Serie „almost nothing“
Hintergründe der Serie (klicken zum Öffnen)
Bei der Serie „almost nothing“ wollte ich die Oberflächen der dreidimensionalen Formen öffnen, um so die Installation von Licht durchfluten zu lassen.
Und ich wollte nicht mehr und nicht weniger als die fragile Papierstruktur für sich sprechen lassen.
Auch deswegen habe ich wieder das weiße Papier verwendet, um es ganz auf sich selbst zu reduzieren und seine schlichte Eleganz ganz ohne Ablenkung.
Es ist ein fragiles Skelett aus Papier entstanden, durch deren unterschiedliche Öffnungen sich nicht nur interessante Schatten zeigen, sondern den Betrachter einladen, hinter die Fassade zu blicken.
melting glacier – Installation mit geschichtetem Papier
Weitere Werke aus 2024
Serie Acryl auf Papier



























































